Besenbinder

 

Das Besenbinden war eine Arbeit, die im Winter, wenn das Laub von den Bäumen war und auf den Feldern die Arbeit ruhte, durchgeführt wurde.

 

Als Materialien zum Besenbinden werden Äste von der Birke oder vom Ginster, ein Stock vom Haselnussstrauch oder der Erle, Weiden oder Draht verwendet. Das Handwerkszeug des Besenbinders ist das Messer, die Zange und ein Strick.

 

Der Besenbinder wartet auf einen schneefreien Tag im Winter, um von der Birke die langen und dünnen Reisigzweige abzuschlagen. Die Birken-Reisige werden nur von biegsamen frischen Ästen genommen, die selbst noch kleine Verästelungen habe.

 

Er nimmt Ast für Ast in die Hand und packt Stück für Stück zusammen bis der Besen die gewünschte Dicke erreicht hat. Danach wird der Reisigstrauch mit einem Strick zusammengepresst. Wenn der Reisigstrauch fest eingeklemmt ist, bindet der Besenbinder den Reisigstrauch mit Draht oder Weiden zusammen.

 

Aus einem gerade gewachsenen Haselnussstrauch wird ein Stiel hergestellt, der mittig in das Reisigbündel gesteckt wird.

 

Der Reisigbesen ist besonders robust um den Hof und Stall zukehren.

 

Ein guter Reisigbesen hält fast ein ganzes Leben lang.

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